10 wertvolle Tipps für deine erste Bikepacking-Tour
- Michael Kellner
- 16. Feb.
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 5. Aug.
Bikepacking ist die perfekte Kombination aus Radfahren und Abenteuer. Hier sind 10 wertvolle Tipps, die dir den Einstieg erleichtern.
1. Wähle das richtige Fahrrad Nicht jedes Fahrrad eignet sich gleichermaßen fürs Bikepacking. Ein Gravelbike, Mountainbike oder ein speziell angepasstes Reiserad sind gute Optionen. Achte darauf, dass dein Bike bequem ist und auf unterschiedlichem Untergrund gut fährt. Allgemein macht es aber keinen Sinn, sich extra für die erste Tour ein Gravelbike zu kaufen, nur weil nun jeder eines hat. Starte mit dem was du hast, das reicht in der Regel vollkommen aus. (Meine erste Tour war auch mit einem Hardtail).
2. Plane deine Route im Voraus Gerade für Anfänger ist es wichtig, die Route vorher zu planen. Berücksichtige dabei Straßenverhältnisse, Steigungen, Versorgungsmöglichkeiten und potenzielle Notfallrouten. Plane aber auch nicht zu viel, schließlich soll es auch ein Abenteuer sein.
3. Packe leicht, aber effizient Minimalismus ist der Schlüssel zum Bikepacking. Verzichte auf unnötiges Gepäck und packe nur das Nötigste ein. Ein leichter Schlafsack, eine kompakte Isomatte und ein minimalistisches Zelt oder eine Hängematte reichen oft aus. Bei Klamotten kannst und solltest du wirklich alles auf das Nötigste reduzieren!
4. Teste dein Equipment vorher Fahre eine kurze Testtour, um dein Equipment zu testen. So kannst du herausfinden, ob alles gut funktioniert und was du eventuell noch anpassen musst, gerade hinsichtlich der Gewichtsverteilung.
5. Achte auf eine gleichmäßige Gewichtsverteilung Dein Gepäck sollte gut verteilt sein, um die Balance auf dem Fahrrad zu halten. Schwere Gegenstände gehören eher nach unten und nach vorne, um eine gute Fahrstabilität zu gewährleisten.
6. Kümmere dich um eine sichere Navigation Nutze eine Kombination aus GPS-Gerät, Karten-App und einer klassischen Papierkarte als Backup. Achte darauf, dass dein Smartphone oder GPS-Gerät genügend Akkulaufzeit hat. Eine Powerbank, je nach Tour-Länge vielleicht sogar mit Solar-Lade-Funktion, macht auf jeden Fall Sinn.
7. Denke an die richtige Verpflegung Bikepacking verbraucht viel Energie. Nimm nahrhafte Snacks mit, die leicht zu transportieren sind, wie Nüsse, Trockenfrüchte oder Energieriegel. Plane deine Wasserquellen und Möglichkeiten zum Nachfüllen rechtzeitig ein falls du sehr weit abseits unterwegs bist.
8. Bereite dich auf unterschiedliche Wetterbedingungen vor Je nach Region und Jahreszeit kann das Wetter unberechenbar sein. Packe Funktionskleidung ein, die dich vor Regen, Kälte und Hitze schützt. Zwiebellook ist ideal, um dich flexibel den Temperaturen anzupassen.
9. Habe ein Notfallkit dabei Ein kleines Erste-Hilfe-Set, Flickzeug (oder ein Schlauch falls du Tubeless fährst), Luftpumpe und ein Multitool sollten in deinem Gepäck nicht fehlen. Auch eine Stirnlampe und ein kleines Messer sind oft nützlich. Je nach Tourlänge würde ich auch etwas Kettenöl empfehlen.
10. Genieße die Tour und sei flexibel Bikepacking ist ein Abenteuer! Sei offen für Planänderungen und genieße die Freiheit, die diese Art des Reisens bietet. Mach Pausen, wenn du sie brauchst, und genieße die Natur um dich herum.
Viel Spaß auf deiner ersten Bikepacking Tour!
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